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Winterprogramm
Sonntag, 25. November 2018

Nächste Veranstaltungen:
Mo, 03.12.18: Film "Sacco & Vanzetti"
Mo, 17.12.18: Lese- und Diskussionsrunde "Bauernsterben"
Mo, 14.01.18: Lese- und Diskussionsrunde "Was, Sexismus in der Szene?"
Mo, 28.01.18: Film "Die Schweizermacher"

@ doku-zug, St. Oswaldsgasse 16, Zug
Tür 20:00, Beginn 20:30


 Sacco & Vanzetti
Der Spielfilm erzählt die Geschichte der beiden italienischen Migranten und Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti, die 1920 in den USA wegen Mordes angeklagt und – nach einem voreingenommen und fragwürdigen Prozess – am 23. August 1927 in Boston hingerichtet wurden. Ihr Leidensweg wurde zum Symbol für den bigotten und intoleranten Umgang mit Migranten und Dissidenten in Amerika. Millionen Menschen auf dem gesamten Globus protestierten seinerzeit für Ihre Sache, und heute, über 90 Jahre später, wirkt ihre Geschichte immer noch nach – in Zeiten, in denen bürgerliche Freiheiten und Rechte von Migranten wieder unter Beschuss sind.
Italien 1971, Deutsch

Bauernsterben
Bäuer*innen gehören zu den Berufsgattungen, die am häufigsten Selbstmord begehen. Landwirtschaftsbetriebe müssen der Logik und den Zielen der Industrienationen folgen, sonst gehen sie früher oder später unter.

Was, Sexismus in der Szene?
Wir lesen die Broschüre „Was, Sexismus ir Szene?! – Sexistische Verhaltensweisen in Gruppen erkennen und bekämpfen“ vom Feministischen Forum aus Bern. Sie haben in verschiedenen Workshops mit Aktivist*innen versucht herauszufinden, welche Probleme Kollektive in Bezug auf Sexismus begegnen und versucht gemeinsam Handlungsstrategien zu entwickeln. Daraus haben sie eine Broschüre erstellt.

Die Schweizermacher
Max und Moritz, zwei reibungslos kleinkariert funktionierende Beamte der Kantons-Polizei, nehmen einbürgerungswillige Ausländer*innen unter die Lupe. Denn: Wer die Staatsbürgerschaft dieses schönsten, saubersten, reichsten Landes erwerben will, wird besucht, befragt, beobachtet, belauscht, beurteilt, verglichen, notiert, bewertet. Einbürgerungswillige müssen schweizerischer als die Schweizer*innen sein. Eine zeitlose Komödie, die in Zeiten von Versicherungsspionen nicht viel an Aktualität verloren hat.
Spielfilm, CH 1978


 
Programm September / Oktober
Montag, 21. Mai 2018

Nächste Veranstaltungen:
Mo, 17.09.18: Film "Pride"
Mo, 08.10.18: Lese- und Diskussionsrunde "Rätedemokratie"
Mo, 22.10.18: Film "The Antifascists"

@ doku-zug, St. Oswaldsgasse 16, Zug
Tür 20:00, Beginn 20:30

PRIDE
Pride erzählt die wahre Geschichte eines Bergarbeiterstreiks in Wales in den achtziger Jahren. Eine Handvoll schwuler und lesbischer Londoner Aktivist*innen beschliesst, die Streikenden zu unterstützen - ein Zusammenstoss der Kulturen.

RÄTEDEMOKRATIE
Der Text "Rätedemokratie oder das Ende der Politik" beschäftigt sich mit der Rätedemokratie, auch bekannt als Rätekommunismus. Sie ist eine Idee davon, wie eine Gesellschaft jenseits des Kapitalismus aussehen könnte, denn eines ist längst klar, die liberale Demokratie als „das am wenigsten schlechte aller Regierungsformen“ hat längst ausgedient und erfährt gerade grosse Delegitimation. Auch der Kapitalismus führt uns auf geradem Weg in den Abgrund. Der Rätegedanke ist nicht einfach eine Form von Basisdemokratie, sondern der Versuch Ökonomie und Politik, alltägliche Reproduktionsarbeit und gesellschaftliche Entscheidung, Privates und Öffentliches zu vereinen und die Gesellschaft „von unten nach oben“ neu zu organisieren.

In diesem Text versucht Alex Demirovic nun diesen Gedanken näher zu Umreissen und Einzugrenzen indem er auf Marx Überlegungen zum Staat zurückgreift (das schwierigste Kapitel), auf Rätekommunistische Theoretiker zu sprechen kommt und die Organisationsfrage behandelt. „Rätedemokratische Versuche“ hat es in der Geschichte immer wieder gegeben, doch nie hatten sie die Möglichkeit, ihr Potential auch zu beweisen. All diese Versuche wurden frühzeitig gewaltsam beendet, unterdrückt und vereinnahmt. Doch wären sie auch so gescheitert? Dieser Text will eine rettende Kritik sein, nichtsdestoweniger Kritik!

Die Texte nehmen wir wie immer mit und lesen dann gemeinsam, ihr braucht also nichts vorher machen oder mitbringen.

 THE ANTIFASCISTS
Ein schwedisch-griechischer Dokumentarfilm über den Rechtsruck in Europa und über die Menschen, die sich den Nazis in den Weg stellen. Wer sind »die« Antifaschist*innen und was ist Antifaschismus? Diesen Fragen wird anhand bestimmter Ereignisse der letzten Jahre in Griechenland und Schweden nachgegangen. Der Film zeigt den Aufstieg der faschistischen Partei »Goldene Morgenröte« (»Chrysi Avgi«), die für zahlreiche Morde in Griechenland verantwortlich ist, er behandelt den Mordanschlag auf den linken Fußballfan Showan Shattak in Malmø und lässt den inhaftierten Antifaschisten Joel zu Wort kommen. »The Antifascists« beleuchtet die Motivation und die Arbeit antifaschistischer Gruppen und hält die Zuschauer*innen dazu an, gängige Vorstellungen vom »Antifaschismus« zu hinterfragen.



 
Programm April
Donnerstag, 12. April 2018

Nac
h Diskussionen über Schulkritik und alternative Schulmodelle nun ein aktuelles Beispiel aus Berlin:

 Berlin Rebel High School

Seit 1973 besteht die Schule für Erwachsenenbildung als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten. Bezahlt werden die Lehrkräfte von den SchülerInnen, die gemeinsam über alle organisatorischen Fragen abstimmen. Berlin, 2017.

Mo, 23.4.18 @doku-zug, St. Oswaldsgasse 16, Zug
Tür 20:00, Film 20:15, Eintritt frei.



 
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